Der Werdegang des Musikers und Komponisten Andreas Aigmüller

 

Andreas Aigmüller wurde 1952 als Sohn einer Musikerfamilie in Magdeburg geboren.

 

Von 1969 bis 1974 studierte er im Fach Pauke und Schlagzeug an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Während des Studiums beschäftigte er sich intensiv mit der Jazzmusik und arbeitete mit namhaften Jazzmusikern zusammen.

 

Von 1974 bis 1978 war er Solopauker im Philharmonischen Orchester Rostock. Er absolvierte gleichzeitig ein Kompositionsstudium an der Hochschule für Musik in Berlin. Andreas Aigmüller war Gründungsmitgtlied eines Schlagzeug-Klavier-Duos sowie des Ensembles „Orgel & Percussion“.

 

Während seiner Tätigkeit als Solo-Pauker der Staatskapelle Berlin (von 1978 bis 1985) und als Komponist führten ihn Konzertreisen in viele Musikzentren im In- und Ausland.

 

1981 erhielt er einen Preis beim internationalen Gaudeamus-Interpreten-Wettbewerb für zeitgenössische Musik in Rotterdam, 1982 den Kulturpreis der Stadt Reinbeck und 1983 eine Auszeichnung der Musikfestspiele Dresden. Als Meisterschüler von Siegfried Matthus arbeitete er zwei Jahre an der Akademie der Künste der ehemaligen DDR.

 

1985 wurde er als Solo-Pauker an das Mozarteum-Orchester Salzburg engagiert, eine Stelle, die Aigmüller auch heute noch innehat. Die Republik Österreich zeichnete ihn mehrmals mit einem Staatsstipendium für Komponisten aus; von 1989 bis 1991 erweiterte er seine Kenntnisse durch ein Dirigier-Studium bei Otmar Suitner in Wien.

 

Das farbenreiche Werksverzeichnis Andreas Aigmüllers umfasst Kompositionen verschiedener Genres wie Film, Schauspiel, Ballet und Kammermusik sowie sinfonische Werke, eine Oper und ein Tanz-Schau-Spiel, eine Kombination aus Ballet, Schauspiel und Musical.

 

Seine Werke wurden unter anderem durch die Berliner Philharmoniker, die Staatskapelle Berlin, an der Leipziger Oper, zu den Kleist-Festspielen in Frankfurt/oder vom Mozarteum-Orchester Salzburg, dem Staatsorchester Frankfurt/Oder, der Philharmonica Hungaria sowie der Staatskapelle Weimar aufgeführt.

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2017 © Andreas Aigmüller